Lebenslauf
Anna
Khanina
Anna Khanina wurde in Moskau
geboren. Schon im Alter von 5 Jahren begann sie sich intensiv mit
Musik zu beschäftigen.
Im Jahre 1984 erfolgte die
Aufnahme in die Spezialschule für besonders begabte Kinder (Gnessin-Musikschule
Moskau) als Schülerin von Lidia Grigorjewa.
Im 1996 hat Anna die
12-jährige Ausbildung an dieser Schule mit Auszeichnung
abgeschlossen.
Im 1997 wurde sie in die
Hochschule für Musik und Theater Hannover aufgenommen in die
Klasse von Professor Bernd Goetzke.
Im Jahre 2001 hat sie
beide Studiengänge, sowohl Musikerziehung, als auch
Künstlerische Ausbildung abgeschlossen.
2001
wurde Anna Khanina in die Soloklasse aufgenommen.
Sie ist Preisträgerin vieler
Wettbewerbe. Unter ihren Preisen sind: 3. Preis im
Internationalen Wettbewerb „Klassisches Erbe" in Moskau (1993),
1. Preis im Internationalen Wettbewerb „Classica Nova"
(in memoriam Dmitrij Schostakowitsch) in Hannover (1997), 3.
Preis bei dem Internationalen Lions - Club Wettbewerb
(2002), 2.Preis beim Internationalen Klavierwettbewerb „Ciutat
de Carlet" in Carlet (Spanien) und der Spezialpreis für
die beste Interpretation der Musik des 20.Jahrhunderts (2003),
2. Preis „Silvio Bengalli Prize" in Val Tidone (Italien,
2004), 5. Preis beim Internationalen Wettbewerb in Panama
(2006).
Sie erhielt mehrere Förderpreise,
unter anderen: Förderpreis der Friedrich-Jürgen-Sellheim
Gesellschaft zur Förderung junger Künstler, sowohl als
Solopianistin als auch Kammermusikerin (1998), Förderpreis
im internen Hochschulwettbewerb (1999) und den Förderpreis
der Sparkassen Finanzgruppe im Rahmen des Schleswig-Holstein
Musik Festival (2000).
Ihre Konzerttätigkeit
konzentrierte sich bis 1996 auf Russland. Seit 1997
ist sie außer in Russland in vielen Konzerten in Deutschland (u.
a. Hannover,
Braunschweig, Karlsruhe, Wolfenbüttel, Helmstedt, Magdeburg), in
den USA und Israel aufgetreten.
Sie hat an vielen renommierten
Musik Festivals teilgenommen. Von 1996 bis zum 2004
war sie jedes Jahr beim Braunschweig Classix Festival zu Gast.
In den Jahren 2000 und 2001
hat sie am Schleswig-Holstein Musik Festival teilgenommen.
Im Sommer 2008 wurde sie
zum Norfolk Kammermusik Festival (Yale Summer School of Music)
in Connecticut eingeladen. In diesem Festival hatte sie die
Chance mit den berühmtesten Lehrer in den Vereinigten Staaten zu
arbeiten. Außerdem führte sie eine Weltpremiere auf.
2007 ist sie als Solistin mit dem
Northwest Orchester in Chicago aufgetreten.
In den Jahren 2005 bis 07
hat Anna Khanina ein zusätzliches Studium in den Vereinigten
Staaten an der Roosevelt Universität in Chicago absolviert, bei
dem sie mit dem vollen Stipendium ausgezeichnet wurde. Seit
2007 setzt sie ihr Doktor-Studium an der Staatlichen
Universität von New York fort.
Im Sommer 2008 wurde sie zum
Norfolk Kammermusik Festival (Yale Summer School of Music) in
Connecticut eingeladen. Ihre Konzerte wurden sowohl im
Israelischen, als auch im Chicagoer und New Yorker Rundfunk
übertragen. Im Sommer 2009 war sie eine der acht Pianisten, die
zum Banff Music Centre (Canada) eingeladen wurden, um als
Klavier-Begleiterin zu arbeiten. Daraufhin wurde sie im Jahre
2010 wieder nach Banff eingeladen um nicht nur mit den
Studenten, sondern auch mit Professoren aufzutreten.
Sie ist mit vielen berühmten
Musiker aufgetreten, darunter Tilmann Wick, Frank Morelli, Alan
Kay, Steven Doane, Mariana Sirbu und vielen anderen.
Im Mai 2010 wurde sie engagiert,
um in einem der berühmtesten New York Hallen aufzutreten. Sie
spielte bei zwei Klavierquintetts Werke von Dvorak und Brahms
zusammen mit vier international erfolgreichen und talentierten
Musikern: Jacob Koranyi, Alissa Margulis, Simon Gollo und Yura
Lee.
Im Jahr 2009 hatte sie die
seltene Chance bekommen, als ein Teil eines Orchesters
aufzutreten. Sie wurde Finalistin der Probespiele für New World
Symphony Orchestra. Daraufhin wurde sie nach Miami
(Florida) eingeladen, um als Pianistin im Orchester zu spielen.
Neben ihrer solistischen
Tätigkeit widmet sie sich in besonderem Maße der Kammermusik. So
bildet sie mit dem Israelischen Geiger Guy Figer ein festes Duo,
hat aber auch in verschiedenen anderen Besetzungen konzertiert,
wobei das Repertoire bis zur Uraufführung eines zeitgenössischen
Werkes reichte.